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Pedigree
| Zuchtlinie | Vater: | Großeltern | |
| 1.Rebecca v. d. Gigantengrotte (Black) | Yspo von der Ofnethöhle (Harlequin) | V, Pit von der Ofnethöhle (Harlequin) | |
| M. Gisa von der Shilo Ranch (black) | |||
| 2. Bianca vom Gehrensee (Harlequin) | Cyrano von der Saalburg (Harlequin) | V. Nearco des Pulckerrimi (Harlequin) | |
| M. Amanda von der Saalburg (Black) | |||
| 3. Gina vom Gehrensee (Harlequin) | Edo King of Dogs (Mantle) | V. Zhivago van 't Oenselerheem (Mantle) | |
| M. Zody the King of Dog's (Harlequin) | |||
| 4. Hera vom Gehrensee (Mantle) | Sonny Del Castello Delle Rocche (Black) | V. Nikiforos Dell Castello Delle Rocche (Harlequin) | |
| M. Panama Del Castello Delle Rocche (Black) | |||
Stammutter unserer Zuchtlinie ist Rebecca von der Gigantengrotte. Sie basiert auf eine ehemalige DDR-Spitzenlinie mit dem Namen "von der Hünenburg" (Baucis v.d. Hünenburg, Harlequin)
Alle Hündinnen der Zuchtlinie "vom Gehrensee" sind die jeweilige Tochter der vorangegangenen Generation. Wir züchten grundsätzlich nicht auf bestimmte Doggen zurück, sondern setzen auf eine Neukombination der Erbanlagen. Bei der Auswahl der Welpen bevorzugen wir immer die typischen Merkmale der mütterlichen Seite. Zum Beispiel kommt Hera deutlich nach ihrer gefleckten Mutter Gina. Gina kommt nach Bianca, obwohl Bianca vom Kopf her bereits mehr in Richtung Mastiff ging. Bianca hatte starken Einfluß von Cyrano u. Nearco.
Die Auswahl der Rüden erfolgt nach den jeweiligen Erfordernissen des Zuchtfortschritts, nach den Regeln der Qualzuchtbestimmungen des Tierschutzes und nach den vorhandenen, geeigneten Deckrüden. Die Zahl der Würfe ist mit jeder Generation weniger geworden. Rebecca (4Würfe), Bianca (2Würfe), Gina (1Wurf).
Alle Deckrüden waren eine echte Bereicherung für unsere Zuchtlinie. Cyrano hat in zwei Würfen viel "Weiß", eine gute Fleckung und sehr markante Köpfe gebracht. Edo hat das sehr gute Fleckungsmuster in Verbindung mit weißem Hals u. weißer Brust im G-Wurf weiter perfektioniert, dafür aber bis auf zwei Mantel keine schwarzen Welpen gebracht. Sonny hat dann wieder für hervorragende schwarze Doggen gesorgt.
Von Kritikern wird an dieser Stelle der Einwand kommen, dass man dem Zufall immer einen Namen geben kann. Dagegen spricht aber die Tatsache, das wir mit sehr wenigen Würfen viel erreicht haben. Wir waren immer bestrebt Porzellantiger zu vermeiden u. hatten deshalb auch noch nie einen.
Um züchterisch ein zweites Standbein zu haben wurde eine zweite Zuchtlinie mit Annuschka vom Gehrensee begonnen. Auf Grund der Überlegenheit des Einflusses von Nearco des Pulckerrimi auf Bianca vom Gehrensee wurde die zweite Linie nicht weitergeführt.
Sehr bemerkenswert ist das hervorragende Wesen, das Cyrano von der Saalburg in unsere Linie gebracht hat u. das bis heute weiter stabilisiert werden konnte.
Da wir mit unseren Doggen regelmäßig in den Urlaub fahren, werden nur wenige Doggen gehalten. Das heißt, je älter unsere Doggen werden und je besser die Passerkombination, desto weniger Würfe werden gemacht.
Ich bin davon überzeugt, dass es in der gefleckten Doggenzucht nichts Perfektes gibt. Man kann grundsätzlich jeder gefleckten Dogge Abweichungen vom Standard nachweisen. In der Zucht dieses Farbschlages kommt es immer auf eine ausgeglichene Mischung der Erbanlagen in Verbindung mit einem passenden Partner an.
Wenn von mir europäische Linien eingekreuzt werden, dann definitiv keine Farbmischlingszuchten. Die Farbmischlingszucht unter den Bedingungen der Verpaarung Schwarz x Gefleckt bevorzugt größere Züchter mit vielen Würfen. Privilegierte Züchter, die sich jederzeit alles von überall besorgen können, sind ebenfalls im Vorteil.
Als sehr kleine Harlekinzucht der UCI, wie es die Deutschen Doggen vom Gehrensee sind, bin ich bemüht die FCI-Verpaarungsrichtlinien für gefleckte Deutsche Doggen konsequent einzuhalten. Doggenzuchten die auf Reinerbigkeit weniger Wert legen werden von mir unabhängig von ihren Championaten gemieden.
Anders ausgedrückt, ich bin der Meinung das kleine Züchter mit wenigen Würfen es unter den Bedingungen einer Farbmischlingszucht besonders schwer haben gegenüber der Masse der einen u. dem Status der anderen bestehen zu können.
Als konsequenter Vertreter der FCI-Verpaarungsbestimmungen hinsichtlich der Reinzucht des gefleckten Farbschlages lehne ich gleichzeitig die Inzucht ab. Die logische Konsequenz ist ein Züchten über Ländergrenzen hinweg. Da so etwas durch nationale Zuchtbestimmungen zumindest erschwert wird, war der Wechsel zur UCI, die grundsätzlich Zuchtzulassungen anderer Länder nicht in Frage stellt, eine zwingende Notwendigkeit.
G. Diessel