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Aspekte
von Zucht u. Gesundheit
Bianca vom Gehrensee im Alter von 6 Jahren
Hauptanliegen unserer züchterischen Aktivitäten ist die Weiterentwicklung einer erbstarken Geflecktzucht für die eigene Haltung als Doggenliebhaber.
Gesundheitliche Aspekte
haben in unserer Zucht einen vorrangigen Stellenwert.

    Zwei Generationen: Gina, 5 Jahre u. Claire 10 Jahre alt
Einleitung  

Wenn nachfolgend einige kritische Bemerkungen gemacht werden, dann grundsätzlich unter dem Aspekt einer Optimierung der Zucht.
Das Niveau, das bisher erreicht wurde ist so hoch, dass es nicht einfach ist die Linie weiter zu verbessern.

Die Gehrenseedoggen basieren in den ersten zwei Generationen ausschließlich auf der VDH/DDC Zuchtbasis.
Seit 1997 werden grundsätzlich keine Doggen des VDH eingekreuzt oder angekauft. Es hat sich bewährt die Zucht europaweit auszudehnen.

Um Blender bei der Fremdanpaarung nicht dominieren zu lassen wird niemals auf die väterliche Linie selektiert.
Die Zuchthündinnen vom Gehrensee sind über mehrere Generationen das Ergebnis von Heterosis. Die verwendeten Deckrüden sind stets Fremdanpaarungen.
Heterozygotie auf der Basis von Reinzucht in Verbindung mit einer sorgfältigen Selektion über mehrere Generationen ist die beste Basis für gesunde, vitale und wesensstarke Doggen.
     
Besondere Maßnahmen zur Gesunderhaltung unserer Zuchtlinie:


Keine Inzucht:

Als Zuchtmethode bevorzugen wir die Auskreuzung. Inzuchtprobleme auf Grund von Championzucht werden somit verhindert.
Unsere Hündinnen sind Linienhybriden die sich durch eine sehr hohe Vitalität auszeichnen.
Die Zuchtbestimmungen des UCI erlauben es jeden Doggenrüden mit gültiger Zuchtzulassung auch europaweit einzukreuzen.

Selektion auf Vitalität:

Es wird seit mehreren Generationen grundsätzlich auf Linienhybriden selektiert. Diese Linienhybriden sind besonders vital u. widerstandsfähig. Sie weisen meist keine Fehler auf. Ausgeschlossen sind natürlich die im Standard festgelegten Fellfarben.

Eine überlange Belefzung wird nicht angestrebt:

Durch zu viel Haut können Probleme auftreten, die mit artgerecht gezüchteten Doggen nicht zu vereinbaren sind.
Da wir in unserer Geflecktzucht den Einfuß von Farbmischlingen mit starker Belefzung vermeiden, werden diese Probleme in Grenzen gehalten.

Doggen mit Erb- oder Standardfehlern werden nicht zur Zucht eingesetzt.
Neben der Erstellung von HD-Gutachten haben wir unsere Zuchttiere vorbeugend auf Ellenbogendysplasie und Herzfehlern untersuchen lassen.

Aufzugsbedingte Probleme:

Wir hatten bisher niedrige Tierarztkosten, die nicht nur durch Zucht, sondern auch durch optimale Fütterung und Haltung niedrig gehalten wurden.
Probleme durch ein sehr schnelles Wachstum sind bei großen Rassen allgemein bekannt. Hinsichtlich der Höhe des Eiweißgehaltes des Futters während des Wachstums ist sich die Futtermittelforschung allerdings nicht einig. Hier fehlen unabhängige Gutachter die sehr unterschiedliche Futtermittel testen.
Sehr wichtig ist ein schlanker Körperbau der Dogge besonders in der Hauptwachstumsphase. Durch eine entsprechende Dosierung des Futters in Verbindung mit nur wenigen Leckerli ist das sehr gut zu erreichen.
Von herausragender Bedeutung während des Wachstums ist das Bremsen des Bewegungsdranges von jungen vitalen Doggen.
Das gilt besonders für Doggenwelpen die als Zweithund angeschafft werden.
Im Spiel können auch junge Doggen schon kurzzeitig locker eine Geschwindigkeit von mindestens 40 km/h erreichen.
Das die noch weichen Gelenke darunter leiden, wenn sie in der Hauptwachstumsphase zu sehr beansprucht werden, dürfte einzusehen sein.
Das Gegenteil, die Zwingerhaltung, führt zu unsozialisierten, wesenschwachen Doggen und kann deshalb auch nicht empfohlen werden.
Um Problemen in der Wachstumsphase entgegenzuwirken kontrollieren wir regelmäßig das Phosphor- Calcium Verhältnis im Blut und greifen nach Bedarf durch die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln ein.
Blutuntersuchungen führen wir auch bei der Verwendung von hochwertigen Trockenfuttermitteln, die speziell für die Aufzucht von großen Hunden konzipiert wurden, durch. Eine Überlagerung des Futters reduziert den Vitamingehalt u. kann die Ursache für eine schlechte Calciumaufnahme sein.


Genetisch bedingte Fehler:

Durch die Selektion auf Linienhybriden sind bei unseren Zuchthündinnen nicht wenige Probleme unbekannt.

Dazu gehören:

Dilatative Cardiomyopathie (DCM, Herzmuskelerkrankung), Hüftgelenk-Dysplasie Grad 2, Ellenbogengelenk-Dysplasie, Hypertrophic Osteodystrophy (HOD), Ektropium, Kryptorchismus bei den Nachkommen, Hernie (Nabelbruch), Demodikose, Anfallsleiden, Allergien u. Diabetes.

Ein Wurf besteht allerdings nicht nur aus den besonders gesunden Mixen beider Eltertiere auf der Basis von Heterosis.
Einige Welpen kommen immer nach der schlecht kalkulierbaren, angepaarten fremden väterlichen Seite. Ein bekannter Name muß wahrlich keine Garantie für eine Top Vererbung sein.

Dazu kommt, daß rezessiv (verdeckt) vererbte Fehler immer wieder auftreten können. Der Grund dafür besteht in einer fehlenden Zuchtwertschätzung oder Nachzuchtbeurteilung die alle Geschwister eines Wurfes einbezieht. Totgeburten sollten registriert werden. Ein Beleg dafür sind immer wieder auftretende Zahnfehler, die für den Liebhaber allerdings ohne Bedeutung sind.

Rezessive Gene, sind auch deshalb schwer in den Griff zu bekommen, weil nicht selten wichtige Informationen über andere Vertreter des Stammbaumes vorenthalten werden.
Ein ausgeprägtes Konkurrenzverhalten der Züchter untereinander ist der Hauptgrund für den sehr lockeren Umgang mit Fakten.
Wenn kleinste Abweichungen vom Standard wie z.B. graue Flecke o. gefleckte Nasen in der Harlekinzucht als Anlaß genommen werden um gute Würfe zu zerreden, dann kann davon ausgegangen werden das niemand über Dinge reden möchte, die für den Doggenhalter wirklich wichtig sind.

Nachfolgend sind Belege einer Untersuchung eines kompletten Wurfes unserer Hunde an der Universitätsklinik in Gießen zur Verhinderung von Qualzucht angeführt. Die Teilnahme an der Untersuchung war freiwillig. Da alle Welpen unter Vollnarkose untersucht wurden, mußte man schon sicher sein gesunde, stabile Welpen zu haben.
         
Zertifikat Zertifikat Zertifikat Zertifikat C-Wurf / Deutsche Doggen "vom Gehrensee"   
Carlos
gefl.
 Condor
R, gefl.
Cyros
R, s
Cita
H, gefl.
Zertifikat Zertifikat Zertifikat Zertifikat
Cliff
R, gefl.
 Cyrano
R, gefl.
Ceres
H, gefl. 
 Claire
H, ss


Garantie:

In Kaufverträgen von seriösen Zuchtvereinen wird eine Garantie für genetisch bedingte Fehler ausgeschlossen. Man findet aber immer wieder in Züchteranzeigen Formulierungen, die an die Grenze des unlauteren Wettbewerbs gehen. Mit allen Dingen mit denen geworben wird, sollte der Welpenkäufer auch rechnen können. Zahnfehler werden mit Sicherheit von der Garantie, die teilweise versprochen wird, nicht berücksichtigt.
Niemand kann bei Anpaarung einer fremden Zuchtlinie Garantien für andere Züchter übernehmen. Das ist in Insider-Kreisen allgemein bekannt.

Wer mit Garantien wirbt, muß auch die Garantie für die Ahnen übernehmen. Allein die Tatsache, das Augenfehler operativ so behoben werden können, dass später so gut wie nichts mehr zu erkennen ist, sollte vorsichtig machen.
Wenn bei Deutschen Doggen flächendeckend eine Vaterschaftbestimmung (DNA-Fingerprint) eingeführt wurde, besteht der Grund sicher nicht darin, dass man sich auf alle Züchter verlassen kann.
Die meisten Doggenliebhaber sind in der Regel so erfahren, dass unlautere Methoden in Form von vollmundigen Versprechungen durchschaut werden.

Magendrehung und Größe:

Magendrehungen hatten wir als Züchter und Halter von 6 Doggen nach nunmehr fast 15 Jahren nur eine.
Um dieses allgemeine Problem gering zu halten züchten wir auf Vitalität (Outcrossing). Hierdurch wird auch das Bindegewebe kräftiger.
Darüberhinaus optimieren wir die Fütterung und Haltung.
Unsere Doggen gehören zwar nicht zu den kleinen Vertretern der Rasse, wir züchten aber definitiv nicht auf Größe. (Die Größe der angepaarten Rüden beträgt im Durchschnitt nur etwa 85 cm.)
Trockenfutter, nur einmal am Tag uneingeweicht gegeben, belastet den Magen und ruiniert auf die Dauer auch die vitalsten Doggen.
Falls Trockenfutter verabreicht werden muß geben wir hochkonzentriertes Futter in kleinen Mengen.
Die Bewegung der Hunde wird nach der Fütterung eingeschränkt
Um weiter zu optimieren haben wir bei erwachsenen Doggen auf herkömmliche Fütterung umgestellt. Die Belastung des Magens wird dadurch weiter verringert.

Um erste Schritte in Richtung Nachzuchtbeurteilung zu machen, haben wir bereits 1997 einen nicht geringen Aufwand betrieben.
Wir haben einen vollständigen Wurf ( 8 Welpen ) von Berlin zur Universitätsklinik Gießen gefahren um einen Beitrag zur Lösung des Qualzuchtproblems zu leisten. Alle Welpen waren in einem guten Zustand und zeigten keine Schäden an Augen und Ohren durch Qualzucht. (Hier die Belege)
Auch in Zukunft werden von uns nur schwarze mit gefleckten Doggen verpaart.


Hüftgelenksdysplasie (HD):

Da wir größten Wert auf eine HD-freie Linie legen, haben wir neben dem Röntgen der Hüfte im Alter von 18 Monaten seit 1998 die Röntgenfrühdiagnose eingeführt.
Diese Methode behalten wir bei, da Welpen bereits im Abgabealter aussagekräftige Hüften vorweisen. Geröntgt wird problemlos ohne Narkose.
Die Gelenke lassen sich zwar nicht ausmessen, man kann aber den Norberg-Winkel sehr gut schätzen. Wir beurteilen die Stellung von Gelenkkopf und Gelenkpfanne zueinander und das Vorhandensein einer eventuellen Seitendifferenz. Hier fällt die erste Entscheidung hinsichtlich einer späteren Zuchtverwendung.
Das einzige was sich in diesem Alter durch röntgen schlecht beurteilen läßt ist der Gelenkspalt. Hier könnte die Anwendung von Ultraschall bessere Ergebnisse liefern.

Alle Kritiker dieser Zeilen sollten sich einmal darüber Gedanken machen, dass man bei Säuglingen durch die Anwendung der Ultraschalluntersuchung (Sonographie) Hüftgelenksdysplasie bereits in der ersten Lebenswoche diagnostiziert und nach Bedarf Spreizwindeln verordnet.
Hier einige Beispiele von sehr gut entwickelten Hüften von Deutschen Doggen im Welpenalter: "Gräfin Luna v. Gehrensee", "Gwenna v. Gehrensee"


Obwohl in der Zucht von Deutschen Doggen es seit jahrzehnten Röntgenkontrollen gibt, wurden niemals konsequent Doggen mit leichter Hüftgelenksdysplasie von der Zucht ausgeschlossen.
Trotz dieser Tatsache wird immer wieder behauptet, dass die Erblichkeit der Hüftgelenksdysplasie niemals schlüssig nachgewiesen wurde und damit objektiv nicht gegeben ist.
Von mir als Züchter werden solche destruktiven Argumente absolut abgelehnt.
Man sollte sich immer nach "oben" und nicht am "mittelmaß" oder sogar nach "unten" orientieren und, wenn es Probleme gibt, alles auf die Größe der Rasse schieben.


Unfälle - Verletzungen:

Unfälle mit Doggen sind sehr stark haltungsabhängig. Für Doggen, die meistens im Zwinger oder in kleinen Zwingerausläufen gehalten werden, ist das kaum ein Thema. Bewegungsfaule Doggen (Inzucht) sind ebenfalls von "Sportverletzungen" nicht betroffen.
Kritisch wird es wenn Doggen spielfreudig sind und einen Spielkameraden besitzen der mehr oder weniger ständig zum Spiel im Gelände auffordert.
Verletzungen z.B. im Kniebereich wie z.B. die Meniskusverletzung oder eine Verletzung des Kapselbandapparates sind dann meistens die Folge einer massiven Überbelastung. Für Doggen, die nur an der Leine laufen dürfen, kommt so etwas natürlich nicht in Betracht.
Problematisch wird es immer dann wenn wesensstarke Doggen mit anderen Hunden ohne Leine laufen dürfen. Es kann dann zu sehr schnellen Laufwettbewerben kommen. Bänderrisse sind dann durchaus möglich.

Hugo vom Gehrensee
Besondere Vorsicht ist angebracht:
- beim Aufenthalt im Hundeauslaufgebiet wenn die Dogge das spielerische Kräftemessen mit anderen Hunderassen liebt
- bei der Haltung eines lauffreudigen Zweithundes (ein Rudel tritt meist dynamischer auf als ein einzelner Hund)
- beim Aufenthalt im Wald ohne Leine (Unsere Doggen haben eine wirklich sehr gute Nase. Sie wurden in der Vergangenheit einmal zur Großwildjagd eingesetzt.)
- das Klettern oder Springen über größere Hindernisse sollte man möglichst unterbinden
- ein starker Bewegungsdrang in der Hauptwachstumsphase (4.-7. Lebensmonat) sollte gebremst werden.


Impfung - Entwurmung:

Da wir mit unseren Doggen sehr häufig im Hundeauslaufgebiet sind, darf keinesfalls die Impfung und Entwurmung vernachlässigt werden..
Unsere Doggen bekommen jährlich alle Impfungen die in Deutschland für Hunde angeboten werden.
Die Entwurmung führen wir 4x im Jahr durch. Es wird ein Präparat gegeben, das gegen sieben verschiedene Wurmarten sehr wirksam ist.


Doggenalter:

Das teilweise sehr geringe Lebensalter von einigen Doggen ist immer wieder Anlaß zur Kritik.
Alles nur auf die Zucht der Rasse zurückzuführen ist fehl am Platz, da das Durchschittsalter durch die Haltung wesentlich beeinflußt wird.
Doggen, mit einem schlechten Immunsystem auf Grund von Inzuchtdepression, hauptsächlich allein im Zwinger gehalten, mit Billigfutter versorgt,
wenig bewegt, in der Obhut eines Halters der keine längeren tierärztlichen Behandlungen bezahlen kann oder will,
können beim besten Willen nicht alt werden.

Eine Statistik über den Genotyp und die Haltungsbedingungen von Doggen die 10 Jahre oder älter geworden sind könnte für alle sehr aufschlußreich sein.
An dieser Stelle könnte der größte deutsche Zuchtverein seine Gemeinnützigkeit einmal praktisch unter Beweis stellen.

Claire vom Gehrensee ( 21.4.1997 - 02.07.2007, Vater: Cyrano v.d.Saalburg, Mutter: Rebecca v.d. Gigantengrotte, Outcrossing) wurde mit über 10 Jahren eine unserer ältesten Hündinnen.
Sie bekam ihr ganzes Leben lang kein Trockenfutter u. lebte im Haus mit Grundstücksanbindung zusammen mit Herrchen, Frauchen u. einem Kater.
Claire wurde auch nachts nicht ausgegrenzt.

Claire v. Gehrensee im Alter von 10 Jahren


Unser eigenes Umfeld:

Wir haben als Züchter in Ahrensfelde/bei Berlin sehr gute Haltungsbedingungen.
Ein großes Grundstück, Familienanbindung, viel Auslauf in Feld und Flur, und ein exzellentes Hundeauslaufgebiet am Berliner Grunewaldsee.
Hinsichtlich des Futters haben wir um die Vitalität zu erhalten und den Magen zu schonen, unsere erwachsenen Doggen auf herkömmliche Fütterung umgestellt.
Also 1,2 kg Rindfleisch von kontrollierten Rindern, Haferflocken, Möhren, Multivitamine und 1g Calcium.
Die Verdaulichkeit des Futters ist sehr gut. Durchfälle oder Blähungen gab es keine (auch nicht bei rohem Fleisch). Mehrere Blutuntersuchungen zur Kontrolle des Phosphor-Calciumverhältnisses durch den Tierarzt waren vorbildlich. Endgültiges zum Futter im Zusammenhang mit dem Lebensalter können wir nicht sagen.
Ich halte aber auch dieses Problem als optimal gelöst, da bei gut abgestimmter, herkömmlicher Fütterung ein stabiles Immunsystem bis ins hohe Lebensalter erhalten werden kann.


Ein offenes Wort:

Das Thema der Gesundheit von Hunden wird sehr oft nach rein privaten Gesichtspunkten betrachtet. Das gilt insbesondere für Züchter. Aber auch Tierärzte, die Futtermittelindustrie und der Tierschutz tendieren manchmal zu eigenen Auslegungen dieser Problematik.

Bei Züchtern ist es nicht selten so, dass über den Vorwurf von genetisch bedingten Fehlern versucht wird meist sehr gute Zuchtlinien aus dem Markt zu verdrängen.
Je intensiver der "Konkurrent" bekämpft wird, desto schlechter ist meist derjenige Züchter der durch üble Nachrede, verbunden mit unhaltbaren Versprechungen, versucht Welpen zu verkaufen oder seinen Deckrüden zur Zucht anbietet.


Hier nur einige Beispiele:
- Doggen aus den angelsächsischen Ländern neigen zu Zahnfehlern
- ein gefleckter Spitzenchampion der 80er Jahre aus Belgien sollte angeblich "Glasknochen" vererben
- eine spezielle holländische Geflecktlinie vererbt angeblich "Dackelbeine"
- Doggen, die in Deutschland nicht im VDH-gezüchtet werden, sind keine Doggen, sie entsprechen nicht dem Standard und haben Gebißfehler

Die Liste von Verleumdungen könnte beliebig erweitert werden.
Ernst wird es immer dann wenn Verleumdungen in der Öffentlichkeit verbreitet werden um den Konkurrenten über Rufmord zu eliminieren.
Die Aktivitäten beginnen in der Regel mit der Suche nach Ansatzpunkten für persönliche Angriffe.
Über anonyme Telefonanrufe oder Mails mit falschen Absendern werden Punkte gesucht wo man die Hebel günstig ansetzen kann.
Wenn das nicht hilft stellt man sich persönlich als Welpenkäufer vor ohne wirklich an einen Welpen interessiert zu sein.
Es endet nicht selten mit dem Versuch die Behörden zu instrumentalisieren. (Ich schreibe hier aus eigener beruflicher Erfahrung.)
Da kann es schon einmal abgehen wie in schlechten Filmen wo die Mafia sich mit allen Mitteln versucht durchzusetzen.

Die dann entfesselten Schlammschlachten sind u. U. ein Ausdruck der Anwendung von Methoden die bereits im Jahre 1531 von Niccolò Machiavelli beschrieben wurden.
 
Die Praxis hat gezeigt, dass es meist kleine, über viele Jahre geführte Familienzuchten sind, die eine hohe Qualität abgeben.
Ein Liebhaberzüchter der seine Hunde in der Familie hält, wird immer auch auf ein hervorragendes Wesen und eine gute Gesundheit achten.
Der Liebhaber ist es der seine Doggen nicht nach einer mehrfachen Zuchtverwendung einfach abgibt, sondern bereit ist auch die Tierarztkosten insbesondere einer sehr alten Dogge zu tragen.
Hier decken sich die Interessen des Züchters mit denen des Welpenkäufers.
 Günter Diessel Ahrensfelde, den 08.03.2008
 
 © Nachdruck und Übernahme, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors.