Die Vorbereitung unserer Würfe

 

Alle Zuchthündinnen werden intensiven tierärztlich Untersuchungen unterzogen
Unsere Doggenhündin Indra wurde als Zuchthündin wie folgt vorbereitet:
Ein erster Schritt war die Untersuchung des Herzens an der Freien Universität Berlin.
Die ermittelten Werte waren optimal.

weitere veterinärmedizinische Eckdaten:
ED A     HD: B
Zuchtzulassung (ZZL) am: 07.04.2013

weitere Infos unter: Zuchthündinnen


Konkrete Wurfvorbereitungen
Zu den ersten konkreteren Wurfvorbereitungen gehört die Kontrolle des Impfstatus und eine Überprüfung der letzten Entwurmungen etwa 1-2 Monate vor der zu erwartenden Hitze der Mutterhündin. Auf Grund der Rudelhaltung aller Hündinnen erfolgt in der Regel zu dieser Zeit eine komplette Impfung und Entwurmung aller Doggen vom Gehrensee.
Nach Empfehlungen der Tierklinik für Fortpflanzung der Freien Universität Berlin wird die Zuchthündin vor dem Wurf 2x gegen Herpes geimpft.
Darüber hinaus wird Kontakt zu mehreren Deckrüden aufgenommen. Grundsätzlich werden immer mehrere Deckrüden geplant. Es besteht immer die Möglichkeit, dass ein Rüde kurzfristig als Deckrüde ausfallen kann.

Genotyp-Nachweis

Da nach Aussagen von Genetikern der Clemson University (South Carolina)) schwarze Great Danes Träger des Harlekin-Gens (H) sein können, wurde Jana und Jarina auf dieses "Weißgen" untersucht. Beide Mantel-Hündinnen sind H-negativ. Das bedeutet, dass sie dieses Gen nicht weitervererben können. Es wird vermutet, dass bei Reinerbigkeit auf dieses Gen die betroffenen Fruchtanlagen in der Mutterhündin absterben weil sie nicht lebensfähig sind.



Deckterminbestimmung

Die Bestimmung des Decktermins erfolgt grundsätzlich immer durch Vergleich mehrerer Parameter für die Hitze der Mutterhündin.



Künstliche Besamung

Auf Grund meiner jährlichen Weiterbildungen an der Tierklinik für Fortpflanzung der Freien Universität Berlin, bin ich als Doggenzüchter bestens über die verschiedenen Möglichkeiten der künstlichen Besamung bei Hunden informiert. Als Züchter bin ich aber der Meinung das solche Besamungen nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen sollten. Ich persönlich bin kein Anhänger der künstlichen Besamung von Hunden.



Ultraschalluntersuchung

Eine Ultraschalluntersuchung zur Feststellung der Trächtigkeit wird bei jedem Wurf durchgeführt. Es muss aber darauf hingewiesen werden, dass mit dieser Methode nicht zu 100% die Welpenzahl festgestellt werden kann.



Herzultraschall und Röntgenkontrolle

Beide Methoden werden nur bei Geburtskomplikationen angewendet. Mit dem Herzultraschall kann die Herztätigkeit der Welpen und damit deren Sauerstoffversorgung kontrolliert werden. Durch Röntgen kann die Anzahl der Welpen ermittelt werden. Für beide Methoden steht ein Tierarzt unseres Vertrauens oder rund um die Uhr die Kleintierklinik der Freien Universität Berlin zur Verfügung.


Geburtstermin

Um den Geburtstermin besser prognostizieren zu können legen wir bei jedem Wurf ein Körpertemperarurprofil an. Diese Methode ist enorm wichtig, da hierdurch Komplikationen z.B. bei einer Einlingsträchtigkeit schnell erkannt und rechtzeitig Maßnahmen in einer Tierklinik eingeleitet werden können.


Hier das Temperaturprofil von Hera vom Gehrensee.

Koerpertemperatur - Hera